Moldawien verabschiedet neue Regelung für gemeinsame Projekte im Bereich erneuerbare Energien
Die Republik Moldau hat eine neue Verordnung verabschiedet, die es dem Land ermöglicht, sich an gemeinsamen Projekten für erneuerbare Energien mit EU-Mitgliedstaaten, Vertragsparteien der Energiegemeinschaft und Drittländern zu beteiligen. Sie schafft einen Rechtsrahmen für die internationale Zusammenarbeit bei der Entwicklung von Projekten im Bereich der erneuerbaren Energien, einschließlich der Fälle, in denen kein physischer Energietransfer stattfindet, sondern nur eine finanzielle und technische Zusammenarbeit.
Wichtige Bestimmungen
Im Rahmen der Verordnung wird das Energieministerium jährlich die Entwicklung des Sektors der erneuerbaren Energien bewerten, um den Bedarf an neuen gemeinsamen Projekten zu ermitteln. In Fällen, in denen die Gefahr besteht, dass die nationalen Ziele für erneuerbare Energien nicht erreicht werden, wird eine Durchführbarkeitsvorstudie durchgeführt. In dieser Studie wird das technische und wirtschaftliche Potenzial für die Durchführung des Projekts entweder in der Republik Moldau oder mit bestimmten Partnern analysiert und eine Kosten-Nutzen-Analyse durchgeführt.
In der Maßnahme wird auch das vollständige Durchführungsverfahren für gemeinsame Projekte festgelegt, in dem die Phasen, die Förderkriterien, die Zuständigkeiten der beteiligten Parteien und die erwarteten Ergebnisse beschrieben werden. Außerdem wird ein Kooperationsrahmen auf der Grundlage von Absichtserklärungen zwischen dem Energieministerium und externen Partnern geschaffen, der als Grundlage für künftige gemeinsame Projektvereinbarungen dient.
27 Prozent erneuerbare Energie bis 2030
Der Mechanismus soll Moldawien dabei helfen, sein Ziel zu erreichen, bis 2030 einen Anteil von 27 Prozent erneuerbarer Energien am Gesamtenergieverbrauch zu erreichen. Diese mit Unterstützung von Expertise France, der französischen Regierungsagentur für internationale technische Zusammenarbeit, entwickelte Initiative stärkt die Energiesicherheit der Republik Moldau und unterstützt ihre Integration in den europäischen Energiemarkt.
„Diese Verordnung ist ein Instrument zur Nutzung des moldauischen Potenzials für erneuerbare Energien. Gemeinsame Projekte mit der EU und regionalen Partnern werden uns dabei helfen, unsere Ziele im Bereich der erneuerbaren Energien zu erreichen und die für eine echte Energiewende erforderliche Infrastruktur aufzubauen“, sagte Carolina Novac, Staatssekretärin des Energieministeriums.
Ursprüngliche Quelle: CEENERGYNEWS



