Polen erhält EU-Rekordbetrag von 2,3 Milliarden Euro zur Beschleunigung der Energiewende
Polen hat sich eine Rekordtranche von 10 Milliarden polnischen Zloty (etwa 2,3 Milliarden Euro) aus dem EU-Modernisierungsfonds gesichert, um die Umstellung auf grüne Energie voranzutreiben – die größte Summe, die jemals aus dem Fonds bewilligt wurde, heißt es.
Wie die Ministerin für Klima und Umwelt, Paulina Hennig-Kloska, und Dorota Zawadzka-Stępniak, Präsidentin des Nationalen Fonds für Umweltschutz und Wasserwirtschaft (NFOSiGW), bekannt gaben, werden die Mittel für wichtige Energieprojekte zur Verbesserung der Energieeffizienz und Nachhaltigkeit in Polen bereitgestellt.
Mit den Mitteln werden vier Schlüsselinitiativen unterstützt, darunter 4 Mrd. Zloty für groß angelegte Stromspeicher, 2 Mrd. Zloty für den Ausbau des Stromnetzes für Hochleistungsladestationen, 2 Mrd. Zloty für die Anschaffung von emissionsfreien Fahrzeugen und 2 Mrd. Zloty für das Programm „Energie für Dörfer“, das sich auf erneuerbare Energien in ländlichen Gebieten konzentriert.
Ministerin Hennig-Kloska bezeichnete die Entwicklung als einen wichtigen Schritt in der polnischen Energiewende und hob die Rolle hervor, die sie bei der Erhöhung der Energiesicherheit, der Reduzierung von Emissionen und der Verbesserung der Luftqualität spielt.
Die Finanzierung ist Teil umfassenderer Bemühungen, Polen auf eine emissionsarme Wirtschaft umzustellen und die Nutzung erneuerbarer Energiequellen zu steigern.
Diese jüngste Finanzierungstranche unterstreicht die wachsende Bedeutung von Initiativen im Bereich der nachhaltigen Energie für die künftige wirtschaftliche Entwicklung Polens, die durch die strategische Unterstützung der Europäischen Investitionsbank und die Klimaziele der EU gefördert wird.



